Die LEADER-Region Burgwald-Ederbergland sieht sich aktuell mit erheblichen Herausforderungen bei der Umsetzung ihrer Fördermittel konfrontiert. Trotz eines Budgets von 816.000 Euro, wovon rund 73 % Haushaltsmittel sind, gestaltet sich die rechtzeitige Mittelverwendung zunehmend schwierig.
Ursächlich sind kurzfristige Änderungen in der Mittelzuteilung, personelle Engpässe während der Sommerferien sowie zusätzliche bürokratische Abläufe, die die Projektumsetzung verzögern. Diese Umstände führen zu Verzögerungen bei der Antragstellung und einem erhöhten Risiko, Fördermittel nicht vollständig abzurufen. Besonders betroffen sind größere Projekte, die nur schwer innerhalb der vorgegebenen Fristen umgesetzt werden können.
„Wir brauchen eine verlässliche Planungssicherheit, damit unsere Projekte auch in schwierigen Zeiten umgesetzt werden können.Nur durch eine stabile und vorhersehbare Förderpolitik können wir das Vertrauen unserer Projektträger sowie Ehrenamtlichen stärken.“, betont Luisa Bischoff, Regionalmanagerin der LEADER-Region Burgwald-Ederbergland.
Dieses Schreiben ist ein gemeinsamer offener Brief der hessischen LEADER-Regionen an das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMLU) sowie die WIBank. Ziel ist es, auf die aktuellen Herausforderungen aufmerksam zu machen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, um die Wirksamkeit des LEADER-Programms in Hessen zu sichern.
Die Region Burgwald-Ederbergland setzt sich gemeinsam mit den anderen hessischen LEADER-Regionen dafür ein, praktikable Lösungen zu finden, um die Wirksamkeit des LEADER-Programms zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die ländlichen Räume auch künftig als lebendige und zukunftsfähige Orte zu stärken.
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